Den Abiturienten des Robert-Mayer-Gymnasiums wünsche ich am Ende Ihrer Schulzeit vor allem, daß Sie bereit sind, aufgeschlossen und ohne Vorurteile an die Dinge heranzugehen. Dies ist um so wichtiger, als gerade nach dem Schulabschlu8 neue Entscheidungen zu treffen sind und sich neue Perspektiven eröffnen.
Aus meiner eigenen Schulzeit, an die ich mich gern erinnere, weiß ich, da8 die Gier nach eigenen Erfahrungen manchmal den Blick verstellen kann, vor allem wenn des darum geht, aus dem Gelernten und in der Schule erlebten seine eigenen Schlußfolgerungen zu ziehen.
Verstehen Sie Ihre jetzt neugewonnene Freiheit vom Schulalltag deshalb auch als Chance, das Gelernte frei und ohne den Druck der Bewertung von Einzelheiten, sozusagen als Ganzes in Ihr weiteres Leben einzubringen.
Dazu gehört natürlich auch, über den Rand der bisherigen Erlebniswelt hinauszublicken und sich umzusehen, wie in anderen Ländern die Dinge angegangen werden. Gerade weil unsere Helt immer mehr zusammenwächst und anderswo gewonnene Erfahrungen 1mmer wichtiger werden, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Sie werden sehen, da8 sich manches an bei uns so Eingefahrenem dann wieder relativiert und sich neue Antworten auf alte Fragen ergeben.
Ich wünsche Ihnen, den Abiturienten des Jahrgangs 1991, die dazu notwendige Aufgeschlossenheit. Ihnen persönlich wünsche ich für die Zukunft alles Gute
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