Kneipen(tor)tour

Unser Motto: Kneipen, die nicht jeder kennt, und in die nicht jeder geht.

Sieben Kneipenterroristen: Peter Schock, Frank Nowak, Rüdi Huth, Volker Ludwig, Oli Klenk, Oli Aichert, Frank Engelhardt.

10 Versuchsobjekte:

1. Das DUB (Beilharzpassage): Die flotte und freundliche Bedienung, das süffige Bier, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und das gut gelaunte Publikum machen diese Kneipe zu einem unbedingten Muß für jeden Kneipengänger. Spruch Volker: "Hier ischs so drocka, do verdunschtets Bier."

2. Tresen am Markt: Wer gern auf engstem Raum, aber dafür auf Eichenholz sitzt, wer gern von einem Mann bedient wird. und wer gern freudige Blätter liest (Neue Revue: Die größte SEX-Umfrage aller Zeiten), der sollte in den Tresen am Markt gehen. Ansonsten nichts Besonderes. Spruch Oliver Aichert: "Do isch irgendwo a Loch im Glas".

3. Lothorstube: Wer kein Cola trinkt (Bluna Cola: 27,4 Grad), sondern nur Alk, wer Öffnungszeiten von 5 Uhr morgens bis unbegrenzt abends bevorzugt, wer in einer nicht altsrsgebundenen Kneipe ein köstliches Pils trinken will, der sollte die Lothorstube zu seiner Stammkneipe erklären. Ansonsten für größere Gruppen bestens geeignet.

4. Chemnitzer Stüble: Wer eine ganz normale Kneipe noch nicht kennt, wer viele Zehner in der Tasche hat (Pils: 3.10 DM, Cola: 2.10 DM) und dezente Musik hören will, sollte (aber nur einmal) ins Chemnitzer Stüble gehen.

5. Pils Club (Hard'n'Heavy): Für wen Kommunikation ein Fremdwort ist, wer lange Haare bevorzugt, wer sich mit Neandertalern auf eine Ebene stellen will, der muß in den Pils Club gehen. Alle anderen seien gewarnt vor einer der größten Enttäuschungen.

6. Pilsbar zum Batzi: Überhaupt nichts Besonderes.

7. Latasch: ICE Haltestelle aller Bierzüge. (Saugutes Essen)

8. Der Europäische Hof: Eine Kneipe, die man wenigstens einmal besucht haben muß, obwohl die Bedienung beim Kassieren nicht ganz durchcheckt und die Preise sehr hoch sind. (Cola 0.2l: 4 ganze Märker)

9. Schwabenhof: War leider schon zu als wir kamen. Trotzdem nahmen wir von dort einen Neger mit.

10. Neckarlust: Hier überschlugen sich die Ereignisse. Peter Schock wurde von einer Nutte angemacht (kräfig in den Arm genommen) und zu einem Getränk eingeladen, was er aber dankend ablehnte. Sekunden später - ganz unvermutet - mußte sich dann Volker übergeben, wobei er keine Anstalten machte nicht auf den Tisch zu kotzen. Der Tisch wurde dann extra mit Sagrotan desinfiziert (Hygieneorden, Meister-Propper-Stufe). Kotzi Volli schlug wieder zu. Ein Besoffener und Oli Klenk kamen sich dann in die Haare, wobei Oli Klenk zuerst auf den Boden geschmissen wurde. Oli Klenk dann den Anderen an den Füßen durch die Kneipe schob und schließich "die Anderen" eingriffen und beide Streithähne trennten. Nun hatten wir ja alles erlebt und konnten unsere Kneipentour getrost im Theatro ausklingen lassen.

Ergebnis: In fünf Stunden verzehrten sieben Leute 9 Halbe, 60 Pils, 12 Cola. X Getränke im Theatro, wobei wir 44 mal das WC aufsuchten. Spitzenreiter der Pissliste war Oli Klenk mit 13 WC-Besuchen, Schlußlicht Oliver Aichert mit sagenhaften 3 Austritten, bei identischem Bierkonsum.

Rüdi


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