Die Geschichte des Präservativs

Bereits 1564 soll der italienische Arzt und Anatom Fallopio mit Medikamenten getränkte Leinensäckchen erfolgreich als Schutz vor Infektionen eingesetzt haben. Als Erfinder des eigentlichen Präservativs gilt jedoch der englische Arzt Dr. Condom, der am Hofe Charles II. (1660) Hammeldärme zur Empfängnisverhütung und als Infektionsschutz empfohlen hat. Diese Naturhaut-Präservative wurden Ende des 19.Jahrhunderts durch Gummipräservative ersetzt. Dies wurde möglich nach der Entdeckung der Vulkanisierung des Gummis im Jahre 1844.

Heute nimmt man als Grundlage den Saft des Gummibaumes - die Latexmilch - direkt zur Verarbeitung. Die Wandstärke eines Präservativs beträgt heute 0,06 mm (d.h. 17 Präservative übereinandergestülpt sind erst 1 mm). Parallel dazu wurden unter Einbezug modernster Elektronik strenge Prüfverfahren entwickelt.

P.S.: Es wurde von keinem Schüler/Schülerin der Oberstufe geschafft, 17 Kondome auf ein erhärtetes Glied zu ziehen.

Rudi Rakete


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